Energieberatung Stefan Vogl

Dipl.-Ing. (FH) - Energieberater (HWK)

Antragsberechtigter Energieberater zur "Vor-Ort-Beratung" (BAFA)
Aussteller von Energieausweisen nach der Energieeinsparverordnung (EnEV)
logo Stefan Vogl
Gärtnerweg 7
93468 Miltach



09944 30 29 72

Leistungsverzeichnis - Detail

Nachfolgend ein Überblick meiner Tätigkeitsbereiche - das Honorar für die jeweilige Leistung richtet
sich nach Art und Umfang der Beratung bzw. Betreuung der Sanierungsmaßnahme, bitte vorab erfragen.
Ausstellen Energieausweis ("Energiepaß")
Vorbemerkung zu den beiden Arten des Energieausweises: Verbrauchsausweis contra Bedarfsausweis:

Der von vielen Energieberatern angebotene Energieausweis auf Basis des gemessenen Verbrauchs hat in den meisten Fällen, v.a. für kleinere Ein- und Mehrfamilienhäuser keine Aussagekraft: Die Einstufung der Qualität des Gebäudes erfolgt nach dem Durchschnittsverbrauch der letzten drei Jahre, sie ist sehr vom Nutzerverhalten (Raumtemperatur, Zahl der beheizten Räume, Lüftungsverhalten etc.) abhängig, ebensowenig kann die wirklich bezogenen Brennstoffmenge z.B. bei Heizöl nicht nachgewiesen werden. Viele ältere Gebäude, die nur teilweise beheizt werden, kommen viel zu gut weg, sie werden deutlich besser eingestuft, als sie nach ihrer Bausubstanz und Anlagentechnik zu urteilen sind. Der Verbrauchsenergiepaß ist zwar deutlich einfacher zu erstellen und preiswerter, wird aber von einem potentiellen Mieter oder Käufer einer Immobilie möglicherweise weniger akzeptiert.
Aus diesen Gründen biete ich die Erstellung von verbrauchsbasierten Energieausweisen generell nicht an.

Der Bedarfsausweis beruht auf einem Rechenverfahren nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) bzw. auf einem normierten Nutzerverhalten. Nach Eingabe der Details von Gebäudehülle und Anlagentechnik in ein EnEV-konformes Rechenprogramm werden objektive Gebäudekenndaten erzielt. Der Aufwand dafür ist natürlich wesentlich höher, der bedarfsorientierte Energieausweis besitzt aber dafür eine höhere Aussagekraft und wird - schon jetzt in der Startphase - trotz des höheren Preises von meinen Kunden mehrheitlich gewünscht.
Der Ablauf stellt sich wie folgt dar:
  • Begehung des Gebäudes, Aufnahme der Qualität und Abmaße von Wänden, Decken, Fenstern etc., Vergleich mit den Planunterlagen
  • Ermittlung der Anlagentechnik (Heizung, Wärmeverteilung etc.)
  • Berechnung mit Energieberatersoftware nach EnEV, Ausarbeiten von zwei Sanierungsvorschlägen in Kurzform
  • Erzeugen / Ausstellen des Energiepasses
  • Aushändigung Energiepaß an den Auftraggeber, Erläuterung der  Energiekennzahlen, Beantworten offener Fragen

Für einen Bedarfs-Energieausweis fallen Kosten in Höhe von 180,00 (Grundpreis) zzgl. 0,20 € je Quadratmeter Nutzfläche (AN) nach EnEV an, für ein typisches Ein- oder Zweifamilienhaus also meist weniger als 250 €.
Der Ausweis ist 10 Jahre gültig, er kostet also etwa 2 € im Monat. Die enthaltenen Sanierungsvorschläge mit dem jeweiligen (rechnerischen) Einsparpotential bieten oft schon einen ersten Anhaltspunkt für eine Modernisierung, der Energieausweis kann jedoch nicht eine umfangreiche Energieberatung ersetzen.
 

Energieberatung

  1. Große Energieberatung (Bestand)
        -> gefördert durch BAFA (300 € für Ein- und Zweifamilienhäuser, 360 € für Mehrfamilienhäuser) für Bestand vor 1995
    • Vor-Ort-Termin
      • Begutachten von Bausubstanz und Anlagentechnik
      • Beschreibung des Gebäudes mit den baulichen Besonderheiten, Nutzung von Keller und Dachboden, Wärmebrücken, bisher getätigte wärme­technische Investitionen, Lüftungsverluste, beheizte Gebäudefläche und Gebäudevolumen, Heizungs- und Lüftungsverhalten der Bewohner, Schornsteinfegerprotokoll, Erfassung Heizenergieverbrauch
      • Detaillierte Datenaufnahme der Gebäudemaße (falls kein Bauplan vor­handen oder bei Abweichungen / Erweiterungen)
      • Information über Sanierungsmöglichkeiten und Inanspruchnahme von Fördergeldern
    • Schwachstellenanalyse
      • Gebäudehülle (Baustoffe, Fenster, Ausführung)
      • Heiztechnik
      • Warmwasserbereitung
      • Luftdichtheit
      • Wärmebrücken
      • weitere: Strom, Beleuchtung, Nutzerverhalten
      • Einstufung der Gebäudehülle (tabellarische Gegenüberstellung der einzelnen u-Werte) und Vergleich mit den Mindestanforderungen der EnEV und typischen Werten eines Niedrigenergiehauses
    • Berechnung des Ist-Zustands nach der gültigen EnEV
      • normierter Heizwärmebedarf
      • spezifischer Transmissionswärmeverlust
      • Primärenergiebedarf
      • Erstellen der EnEV-Bilanz
    • Ausarbeiten von mindestens fünf Lösungsvorschlägen mit den jeweiligen Ein­sparmöglichkeiten, Kosten, Amortisationszeiten, Gegenüberstellen des Ist- und Sollzustandes der Sanierungsvarianten
    • Auflistung weiterer objektbezogener Einzelmaßnahmen zur Behebung von Schwachstellen (ohne Berücksichtigung der konkreten Kosten bzw. des jewei­ligen Einsparpotentials), Verbesserungsmöglichkeiten oder geändertem Ver­braucherverhalten
    • Prüfung von Fördermöglichkeiten bei der Sanierung und Vorbereiten der je­weiligen Anträge (zinsgünstige Kredite der KfW-Förderbank, Teilschuldenerlaß etc.)
    • Beratungsbericht und textliche Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse in allgemein verständlicher Form
    • Persönliches Abschlußgespräch, Erläuterungen zu den aufgezeigten Maß­nahmen, Hinweise auf zusätzliche Erweiterungsmöglichkeiten und Beant­wortung offener Fragen
    • Bestätigung der Modernisierungsmaßnahme nach der Durchführung (bei Inan­spruchnahme öffentlicher Zuschüsse, z.B. KfW, erforderlich)

  2. Energieeffizientes Bauen (Neubau)
    • Unterstützung bei der Planung von Niedrigenergiehäusern
      • Beratung und Informationen zu:
        Gebäudehülle, Baustoffe, Bauphysik, Heiztechnik, Energieträger, Dämm­stoffe, Solarenergienutzung, energieoptimierte Bauweise (Nutzung solarer Gewinne, sommerlicher Wärmeschutz), kontrollierte Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung etc.
      • Optimierung eines vorliegenden Lösungsvorschlags, ggf. auch auf einen gewünschen Zielwert, z.B. "KfW-40-Energiesparhaus"
    • Wärmebedarfsberechnung, Erstellen Energieausweis
    • Unterstützung bei Inanspruchnahme öffentlicher Mittel (z.B. KfW, BAFA), Vorbereiten der entsprechenden Anträge und fachkundige Stellungnahme

  3. Individuelle Beratung zu speziellen Fragestellungen
    • Förderberatung, fachkundige Stellungnahme sowie Unterstützung bei der An­tragstellung zur Inanspruchnahme öffentlicher Mittel (KfW, BAFA)
    • Spezielle Heizkonzepte in Niedrigenergiehäusern:
      • Einbinden von großen solarthermischen Anlagen
      • Integration von Einzelfeuerstätten, z.B. Kachelofen mit Heizeinsatz
    • Kontrollierte Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung
    • "Passivhaus"
    • EControl®: schaltbare Verglasung, steuerbarer g-Wert (sommerlicher Wärme­schutz) EControl-Glas GmbH
    • Bauphysik:
      • Dämmung (auch nachträglich)
      • Kondensation, Tauwasseranfall
      • Isolierglas, Fenster, Rahmen
      • Wärmebrücken
    • Wärmepumpen
    • Kraft-Wärme-Kopplung und Klein-BHKW
    • Dichtheitsprüfung, "Blower-Door"-Test (extern)
    • Thermografie: Aufdecken von Schwachstellen der Gebäudehülle mit Hilfe einer Wärmebildkamera (extern)

Start   Leistungen / Preise